IGS - Integrierte Gesamtschule Landau


Leben und Beruf

Leben und Beruf

Berufspraktikum

Verpflichtendes Praktikum in Stufe 9

Das verpflichtende Berufspraktikum wird an der IGS Landau zu Beginn der Klassenstufe 9 gemacht. In den ersten drei Wochen nach den Sommerferien haben alle Schülerinnen und Schüler dieser Klassenstufe die Möglichkeit, intensiv in Berufe "hinein zu schnuppern". Sie können dabei in den drei Wochen an einer oder an zwei Praktikumsplätzen sein und werden von Lehrkräften der Schule betreut. Verpflichtend muss von den Schülerinnen und Schülern eine Praktikumsmappe angefertigt werden, die im Rahmen des Faches Deutsch in die Schuljahresnote eingeht.

Praktikumstagebuch Praktikum Klasse 9 mit Feedbackbogen

Praktikum Klasse 9 (245,5 KiB)

Feedbackbogen separat zur Praktikumsmappe

Feedbackbogen zur Praktikumsmappe (84,5 KiB)

Praktikumstagebuch differenziert Praktikum Klasse 9 word

Praktikum Klasse 9 (31,5 KiB)

Einverständniserklärung zum Berufspraktikum Klasse 9

Einverständniserklärung zum Berufspraktikum Klasse 9 (194,6 KiB)

Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Schülerinnen und Schüler für das spätere Berufsleben vorzubereiten. Hierzu haben wir auch immer Gäste im Haus, die ihren Berufszweig vorstellen. Interessierte Schüler*innen der 8.,  9. und 10. Klassen hatten die Möglichkeit, Auszubildende unseres Kooperationspartners Firma Ufer, Landau, zu treffen. In einer ersten Runde wurde von den Azubis ihr Ausbildungsbetrieb vorgestellt. Anschließend ging es in kleineren Gruppen in die Tischgespräche, bei denen die Azubis konkrete Fragen der Schülerinnen und Schüler zu ihren Ausbildungsberufen und zu Bewerbungsverfahren beantworten konnten.

In 14 Tagen werden wir die Azubis an ihren Ausbildungsplätzen bei Ufer besuchen gehen.

Im Dezember 2017 konnte eine PidS-Gruppe der Klassenstufe 9 die Firma Eberspächer an ihrem Standort in Landau besuchen. Die Aufregung bei den Jugendlichen war groß, schließlich kann man nicht jeden Tag einen Blick hinter die Kulissen eines solchen High-Tech-Betriebs werfen. Im Betrieb angekommen gab es eine kurze Einleitung und nachdem die Schutzkleidung angelegt wurde ging es los. Durch die Sicherheitsschleuße gelangte die Gruppe in den Produktionsbereich. Hochinteressant waren die Ausführungen des Mitarbeiters von Eberspächer, vor allem auch, da das letzte Unterrichtsthema der Schülergruppe die Prozessautomation war. Hier konnte man nun im großen Stil das sehen, was man im Unterricht mit einfachen Mitteln erarbeitet hatte. Mit vielen neuen Eindrücken und sichtlich beeindruckt ging es nach zwei Stunden Besichtigung wieder zurück in die Schule.

TiWo Berufswahl

In der 8. Klasse durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler eine ThemenIntensivWoche Berufswahl. In vielen Bausteinen geht es in dieser Woche ausschließlich um Themen rund um Berufe. Eingeleitet wird diese Woche mit Betriebsbesichtigungen der Klassen. Im Rahmen der TiWo Berufswahl besuchen die Klassen das Berufsinformationszentrum (BIZ).

Praxistag

Der Praxistag ist ein Baustein der Berufsorientierung an der IGS Landau. Durchgeführt wird dieses Projekt in der Regel mit Schülerinnen und Schülern der 9. Klassen, die den Abschluss der "Berufsreife" anstreben. Der Praxistag gliedert sich in drei Phasen:

  • Vorbereitungsphase: an drei Schultagen im September/Oktober wird der Praxistag vorbereitet. Hier steht die Bewerbung, das Vorstellungsgespräch, persönliche Stärken und Interessen und das Kennenlernen von verschiedenen Ausbildungsberufen im Vordergrund. Die Vorbereitungsphase findet in der Schule statt und wird von einem erfahrenen Berufsberater betreut.
  • Praxisphase: diese Phase beginnt nach den Herbstferien und endet mit den Osterferien. Die Schülerinnen und Schüler sind in dieser Phase an einem Tag jede Woche in einem von ihnen ausgewählten Ausbildungsbetrieb und absolvieren ein Tagespraktikum.
  • Nachbereitungsphase: in etwa 5 Terminen wird das Praktikum nachbereitet: was lief gut, was hat mir gefallen? was muss ich tun, um eine Ausbildungsstelle zu bekommen? geht es schulisch weiter? geht es in die Ausbildung? ...

Der Praxistag ist ein sehr gutes Projekt, um intensiv in die Berufswelt "hineinzuschnuppern". Zwei Effekte sind immer wieder festzustellen:

  1. Die Schülerinnen und Schüler, die im Praxistag waren haben eine konkretere Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft. Sie wissen nun, welcher Schulabschluss notwendig ist, um den "Wunschberuf" lernen zu können. Meist werden die schulischen Leistungen dadurch deutlich besser, da der benötigte Abschluss bewusster angestrebt wird.
  2. Die Schülerinnen und Schüler kommen mit einem unterschriebenen Lehrvertrag aus ihrem Praktikum.

Zwei Schüler der Integrierten Gesamtschule Landau berichten über ihre Erfahrungen im Praxistag. Von den Herbstferien bis zu den Osterferien waren sie an einem Tag pro Woche in einem Betrieb und sammelten dort Praxiserfahrungen. Der Praxistag wurde in der Schule vor- und nachbereitet. Die Integrierte Gesamtschule Landau nimmt seit 2013 mit ausgewählten Schülern am Projekt Praxistag teil.

10 Fragen und Antworten zum Praxistag

  • An welchem Wochentag wird der Praxistag stattfinden?

Das machen wir vom Stundenplan abhängig. Wir werden den Tag wählen, der vom Unterrichtsausfall für die PT-Teilnehmer am günstigsten ist.

  • Welche Unterrichtsstunden versäumen die Schüler? Wird hier ein entsprechender Tag ausgesucht – oder was lernen die Mitschüler, die in der Schule verbleiben?

Die Teilnehmer des Praxistages sollen möglichst wenig Mathematik, Deutsch, Englisch versäumen. Es wird ein Tag in der Woche so geplant, dass dort eher "Randfächer" liegen.

  • Zu welchen Uhrzeiten wird der Praxistag stattfinden?

Die Uhrzeiten müssen natürlich mit dem Betrieb geklärt werden, in dem der Schüler / die Schülerin den Praxistag macht. Beginnt der Betrieb seine Arbeit um 8.00 Uhr, dann beginnt auch der PT um 8.00 Uhr. Es gelten die normalen Arbeitszeiten des Betriebes im Rahmen der Jugendarbeitsschutzbestimmungen.

  • Mit welchem Träger arbeitet die Schule zusammen und wie funktioniert die Bewerbung, bzw. Auswahl des Praktikumsplatzes?

Das Land RLP hat es neu zur Auflage gemacht, dass die Träger ein Angebot machen müssen. Hierzu muss die Schule mindestens drei Angebote von verschiedenen Trägern einholen und dann das für die Schule beste Angebot auswählen. Dieses Verfahren läuft gerade, sodass wir noch nicht sagen können, mit welchem Träger wir zusammenarbeiten werden.

Nach den Sommerferien haben wir in den neunten Klassen das verpflichtende Praktikum. In dem betrieb, in dem dieses Praktikum war, könnte der Schüler / die Schülerin auch den PT-Platz haben. Die SuS haben Erfahrung mit dem Boys & Girls-Day, vielleicht kann man hier nachfragen. Auch wir (Tutoren, Stufenleitung) helfen bei der Praktikumssuche.

  • Wie wird der Unterrichtsausfall der Schultage gehandhabt, in denen die Schüler und Schülerinnen in den Betrieben sind?

Alle Lehrkräfte sind ganz klar darauf hingewiesen, die Fehlzeiten bei der Notengebung zu berücksichtigen. Den Praxistagteilnehmern dürfen keine Nachteile entstehen!

  • Wie wird die Benotung in den Fächer sein, die nicht besucht werden konnten, bzw. ist eine Benotung mit dieser Ausfallzeit überhaupt noch möglich?

Die Praxisphase des PT beginnt nach den Herbstferien Ende Oktober und endet vor den Osterferien. Noten werden vor bzw. nach der Praxisphase gemacht. Wobei auch hier gilt: nicht zum Nachteil der Teilnehmer!

  • Wird das Praktikum selbst benotet? – Wenn ja  - wer benotet? Oder gibt es nur die Bewertung des Trägers/Betriebes.

Eine Note kann auf freiwilliger Basis z.B. in Deutsch erworben werden (führen eines Tagebuchs...) Wir wollen die PT-Teilnehmer nicht "zwangsverpflichten", da dies eine zusätzliche Belastung bedeuten würde. Zudem gibt es ein Zertifikat der Schule, das bei Bewerbungen hilfreich ist.

  • Besteht durch das Praktikum überhaupt eine Chance, dass die Berufsreife erreicht werden kann?

Die Erfahrung zeigt: die Praxistagteilnehmer schaffen sehr häufig sogar den Übergang in die 10. Klasse, entgegen den Prognosen des 8. Schuljahres! Gehen die Jugendlichen nicht in den PT, dann "dümpeln" sie weiter in der Schule, machen ihren Berufsreifeabschluss (oder auch nicht) und wissen dann erst mal nicht, wie es weiter geht. Die Jugendlichen, die den PT durchführen, bekommen eine Perspektive, wissen, dass sie einen guten Abschluss brauchen. 80 % der PT-Teilnehmer schaffen anschließend sogar den Übergang ins 10. Schuljahr, weil ihnen klar wurde, dass sie die Mittlere Reife brauchen, um eine passende Ausbildung zu machen!

  • Findet der Praxistag in den Weihnachtsferien und Winterferien statt?

Nein, in Ferienzeiten oder den beweglichen Ferientagen findet auch kein Praxistag statt, es sei denn, der Schüler, die Schülerin möchte freiwillig in den Betrieb gehen.

  • Sind die Schüler und Schülerinnen an den Praxistagen versichert?

Ja, genau wie beim verpflichtenden Praktikum werden die Schüler und Schülerinnen über die Schule unfall- und haftpflichtversichert sein.

Und hier noch als Download das FAQ zum Praxistag

Freiwillige Praktika

Jederzeit können unsere Schülerinnen und Schüler freiwillige Praktika machen. Dies sollte vor allem in den Schulferien stattfinden. In Einzelfällen können Schülerinnen und Schüler auch vom Unterricht befreit werden. Wichtig ist, das Praktikum in der Schule anzumelden (Formular "Einverständniserklärung freiwilliges Praktikum" "Einverständniserklärung freiwilliges Praktikum Oberstufe")! Nur so ist der Schüler, die Schülerin an der Praktikumsstelle versichert. Die Versicherung kann von der Schule für die Betriebe bestätigt werden. Ein Praktikumsbericht muss man beim freiwilligen Praktikum nicht machen.

Unsere Kooperationspartner

Pressetext Kooperation Kaufhof / IGS Landau

Zum Text bitte auf das Bild klicken

Pressetext Kooperation Ufer Landau / IGS Landau

 

Zum Text bitte auf das Bild klicken